Missions

Auf den nächsten Seiten findest du einen Überblick über die kulturübergreifende Arbeit der Vineyards aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben ein paar theoretischen Überlegungen zeichnen wir ein Bild von den verschiedenen Aktivitäten – eine Einladung, selber aktiv zu werden oder sich bei einer bestehenden Arbeit einzuklinken.

Eine gute Einführung zum Thema Mission findest du in unserem Booklet „Gemeinsam für Andere“. Bei Fragen oder Anregungen darfst du dich gerne an uns wenden.

Was ist Mission

Gott ist ein Gott der Mission – Jesus in Aktion! Dieser Satz ist in vielen Kreisen nicht nur Allgemeinwissen, sondern schon fast Binsenweisheit. Viel haben wir gehört über unseren Gott, der seinen Sohn sandte, um sein Reich zu demonstrieren. Oft sprechen wir vom Heiligen Geist, gesandt vom Vater, um in und durch uns sein Reich sichtbar zu machen. Und den meisten von uns wird daher auch klar, dass die Kirche – oder für uns jetzt die Vineyard – kein Ziel in sich selber ist und keinen Zweck in sich selber hat. Kirche ist Kirche, um Teil der Mission Gottes zu sein. „Durch den Auftrag ist die Kirche mit ihrer Mission nur ein Bindeglied, nicht eine Grösse für sich, nicht ein eigenständiges Werk; sie hat keine selbstgewählte Aufgabe,“ hat Vicedom in seinem Buch Missio Dei schon 1958 geschrieben. Schlussendlich bedeutet das nichts anderes, als Kirche nur dann Kirche Gottes ist, wenn sie an Gottes Mission teil hat.

Missionspartnerschaft

Eine Missionspartnerschaften ist eine Plattform und ein Netzwerk von gegenseitigem Vertrauen und verbindlicher Zusammenarbeit. Die Partner teilen das gemeinsame Anliegen, in diesem Kulturraum Vineyards zu gründen und Leiterschaft frei zu setzen, damit aus den gegründeten Vineyards ein eigenständiger Vineyard-Verband entstehen kann.

Wie mache ich mit?

Informiert euch beim Leiter der MP über Aktivitäten und Eckwerte

Trefft als Leitung eine Entscheidung

Bestimmt eine Kontaktperson – falls möglich der Verantwortliche für Mission oder jemand in Führungsfunktion

Prägt mit und erlebt, wie nicht nur andere, sondern vor allem auch ihr selber gesegnet werdet.

Momentaufnahme

Mission bedeutet Bewegung. Daher ist es nicht einfach, festzuhalten, wo die Arbeit in den einzelnen Regionen steht.

Unser Fokus liegt dabei ganz auf den Missionspartnerschaften – einen Überblick findest du auf den jeweiligen Unterseiten. Gemeinsam wollen wir in diesen Gebieten Gemeindegründungen fördern, Leiter trainieren und unterstützen und schlussendlich zur Freisetzung eines weiteren Vineyard-Verbandes beitragen.

Unsere Arbeit vor Ort durchläuft verschiedene Phasen:

Am Anfang steht die Entdeckerphase: durch unterschiedlichste Umstände interessiert man sich für ein Gebiet

In der Pionierphase macht man die ersten Erfahrungen, prüft die Zusammenarbeit, startet erste Projekte

Sobald ein paar Vineyards entstanden sind, formalisiert man die Zusammenarbeit in einer Missionspartnerschaft. Weitere Vineyards können dazu kommen – neue Projekte werden möglich.

In der Release-Partnerschaft geht die Verantwortung ganz an die lokale Leiterschaft über. Ein Leiterschafts-Team bildet sich heraus.

Die Vineyards werden schlussendlich als eigenständige Vineyard-Bewegung frei gesetzt

Afghanistan
Balkan
Moldawien / Rumänien
Sierra Leone
Spanien

Pionier-Phase

Einsätze

In der folgenden Übersicht findest du verschiedene Möglichkeiten, aktiv zu sein. Dabei unterscheiden wir zwischen kurzfristigen Einsätzen – ein bis drei Wochen – und dann langfristige Verpflichtungen. Wir erfassen hier alle uns bekannten Einsätze. Diese werden von lokalen Vineyards oder befreundeten Organisationen durch geführt und verantwortet. Alle weiteren Infos erhältst du bei der angegebenen Kontaktperson.

Einblicke von unterwegs

Hier findest du Berichte von Missions-Reisen und Einsätzen. Lass dich anstecken, inspirieren und komm das nächste mal mit!

GoEast 7.2013
Türkei 4.2013
Nothilfe Philippinen 12.2013

Kurzeinsätze planen

Warum machen besonders grössere Gemeinden gerne Kurzeit-Einsätze? Ich denke es gibt hauptsächlich zwei Gründe dafür:

1. Die Gemeinde spürt ein Anliegen für die Nationen (oder eine spezielle Nation) und möchte ein Team von Kundschaftern senden, um vor Ort zu erfahren, ob und wie sie aktiv werden können.2. Die Gemeinde unterstützt bereits einen Missionar, oder ein Werk, und sie möchten die Beziehung fördern, indem sie ein Team schicken um die Arbeit selbst zu sehen, zu ermutigen und um mitzuhelfen.

Beim ersten Punkt ist es besonders wichtig, dass es einen Teamleiter gibt der bereits Erfahrung im külturübergreifenden Dienst gesammelt hat, und auch die Team-Mitglieder sollten bei solche Pionieraktionen eine gewisse geistlich Reife mitbringen. Sie sollen wissen dürfen, dass die Gemeinde zuhause täglich für sie betet, und soweit möglich sollte eine tägliche Kommunikation stattfinden. Bei der zweiten Gruppe (und die ist wohl wesentlich grösser) sind ganz andere Dynamiken im Spiel, und da kann man auch mal einige Jugendliche, oder sogar Neubekehrte mitnehmen.

Vorbereitung

Das Team sollte sich vor der Reise mehrmals treffen, damit jeder genau weiss worauf es bei dem Einsatz ankommt, damit sich die Leute bereits vorher gut kennenlernen, und damit auch der Leiter (oder das Leitungsteam) bereits vor Abreise mögliche Schwachpunkte erkennen kann. Weiter ist es wichtig, die Aktion im Gebet vorzubereiten.

Kommunikation

Es ist hilfreich, wenn der Gastgeber den Teamleiter kennt. Erwartungen und Ziele zwischen beiden sollen frühzeitig geklärt werden. Der Grobplan, wie auch ein Detailplan für jeden Tag wird gemeinsam erarbeitet.

Programm

Eine richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit ist wichtig. Das Team soll sich nicht wie bei einem „Sklaveneinsatz“ fühlen. Wenn es aber nur darum geht, Spass und Abenteuer zu haben, dann verfehlt der Einsatz sein Ziel. Wir haben gelernt, dass es sehr bereichernd für beide Seiten ist, das Programm in drei Teilen zu planen: Lehre vor Ort (über Land, Kultur Mission, usw.), praktische Hilfestellung (beim bestehenden Projekt mitzuarbeiten), und Zeiten des Feierns und Ausspannen.

Haltung

Die richtige Haltung und Einstellung ist Match-entscheidend. Die Team-Mitglieder kommen um zu dienen. Trotzdem sie sind als Besucher in vielen Dingen stark eingeschränkt. Solange sie verstehen, dass Gott an ihnen wahrscheinlich mehr tun wird als sie für Ihn tun können, dann wird der Einsatz ein grosser Erfolg.

Flexibilität

Jede Form von missionarischer Arbeit ist mit geistlichen Kämpfen verbunden. Es können Dinge passieren, die niemand voraussehen konnte. Es sind diese Herausforderungen, die ein Kurz-Einsatz bieten, um im Glauben und Vertrauen an Gott zu wachsen.

Noch eines zum Schluss

Manche Missionare denken Kurz-Einsätze sind Zeit – und Geldverschwendung, und sie haben keine Zeit und Lust „Babysitter“ und „Fremdenführer“ zu spielen. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Schritt ins Ungewisse und in eine fremde Kultur die Teilnehmer nachhaltig berührt und verändert! Der Mensch im Westen investiert viel Zeit und Geld in Urlaub und Reisen. Gekoppelt mit der Möglichkeit die Liebe Gottes praktisch weiterzugeben, erfüllt so ein Einsatz weit mehr als ein Urlaub am Strand. Und schliesslich ist jeder längjährige Missionar einmal mit einem Kurz-Einsatz gestartet.

Aus dem Erfahrungsschatz von Norbert Bauer

Newsletter

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Beiträge für den Newsletter sind herzlich willkommen. Gerne veröffentlichen wir einen Bericht über euren Einsatz oder einen Videobeitrag.

Das Team

Das Team von missions setzt sich dafür ein, dass in anderen Kulturen und Regionen Vineyards entstehen und sich eigenständig entwickeln können. Wir setzten uns dafür ein, dass dies ein einem Umfeld geschieht, dass weder Abhängigkeiten, noch Kulturtransfer fördert. Unsere Aufgabe ist dabei nicht in erster Linie vor Ort, sondern im Hintergrund, beim Klären, Vernetzen und Richtung geben. Die Mission geht dabei von der lokalen Vineyards selber aus – dort sind die Ideen, dort ist die Energie und dort sind die Ressourcen.

Wir vom Team stehen dir bei Fragen und Anliegen gerne zu Verfügung. Es freut uns zu hören, wo und wie ihr aktiv seid und wie sich die Arbeit entwickelt. Bei Herausforderung und Konflikten stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.

Im Rahmen des Mission Task Force Leaders Meeting sind wir mit allen anderen Vineyard-Bewegungen vernetzt. Hier besprechen wir gemeinsames Vorgehen, koordinieren grössere Projekte und tragen zum grösseren Miteinander bei.

 

David Rhoton – Vineyard Casteldefels

Es gibt wenig Länder, die David nicht schon bereist hätte. Nun lebt er mit seiner Frau und zwei erwachsenen Kids in Barcelona, wo er die Vineyard Castelldefels leitet. Als Ausgleich spielt David Ultimate Frisbee.

Andreas Ziehr – Vineyard Würzburg

Neben dem Engagement im Leitungsteam der Vineyard Würzburg ist Andreas im Vorstand von ShelterNow tätig. Er und seine Frau haben zwei Kids im Teenageralter und wohnen in Würzburg.

Matthias Floreck – Vineyard Berlin

Matthias ist verheiratet mit Carolene, einer gebürtigen Inderin. Sie leben mit ihren zwei Kids in Berlin und Dubai. Matthias ist ausgebildeter Missiologe und Vorstand von ora Kinderhilfe (www.ora-kinderhilfe.de). Er liebt Lesen und Tischtennis.