Unser Lebensstil

Natürlich übernatürlich

Die Bedeutung des übernatürlichen Wirkens des Heiligen Geistes gehört zum Erbe von Vineyard. Wir müssen es nur immer wieder neu entdecken, umarmen und uns dem Risiko, das nichts geschehen kann, ausliefern. Martin Bühlmann erklärt hier kurz drei gängige Ansätze:

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Wunderstuhl

In der Vineyard Bern gehen regelmäßig Teams mit einem gewöhnlichen Stuhl auf die Strasse. Die Teammitglieder verteilen kleine Einladungszettel, auf denen steht: „brauchen Sie ein Wunder?“ – Menschen werden persönlich eingeladen sich, in der Öffentlichkeit, auf den Stuhl zu setzen und für sich beten zu lassen. Dieser praktische Ansatz wurde uns von der Causeway Coast Vineyard in Nordirland, von Alan and Kathryn Scott und Mark Marx an der Leiterkonferenz 2008 in Berlin vermittelt. Als die ersten Teams in Bern mit einem „Heilungsstuhl“ auf die Strassen gehen wollten, riet ich dringend davon ab. Ich war davon überzeugt, dass genau das in Bern nicht funktionieren kann. Schweizer sind doch viel zu skeptisch, dachte ich. Doch weit gefehlt. Seit über einem Jahr erleben wir regelmäßig Heilungen, einige davon sind sehr spektakulär. Es ist begeisternd zu erleben, wie Gott wirkt und sich zu unserer Bereitschaft auf Menschen zuzugehen, stellt.

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Hören vom Himmel

„Hören vom Himmel“ ist meines Erachtens der einfachste Einstieg für etwas menschenscheue Christen. Man fragt Vorbeigehende nur, ob man sie ermutigen dürfe. Dazu braucht man ein Set von rund 20 A4 großen, laminierten Bildern. Von diesen Bildern liest man dann zwei oder drei Bilder aus, die zu der Person zu passen scheinen. Dann ermutigt man die Menschen einfach. Je häufiger man „Hören vom Himmel“ praktiziert, desto einfacher wird es, auf die Stimme Gottes zu hören. Nach einiger Zeit wird man mutiger und wirkt prophetisch in ein Leben hinein, ohne dass die Menschen, die wir ermutigen notwendigerweise merken, dass wir prophezeien. Es kommt oft vor, dass diese Menschen dann fragen, woher wir all das aus ihrem Leben wissen.

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Schatzsuche

Die „Schatzsuche“ gehört zum verspieltesten Ansatz auf Menschen zuzugehen. Man betet in einer Gruppe, lässt sich Offenbarungen über Menschen, ihr Aussehen, ihre Kleidung oder Situationen geben, dann sucht man diesen Menschen in den Strassen. Findet man die entsprechende Person, spricht man sie darauf an, dass sie möglicherweise der gesuchte Schatz ist. Daraus entwickeln sich die interessantesten Gespräche, häufig mit sehr viel Tiefgang. An der Konferenz wurden zwei junge Frauen von „ihrem Schatz“ nach Hause eingeladen, wo dann die zweite Frau im Ehemann des „Schatzes“ gleich noch ihren „Schatz“ fand. Es ist erstaunlich, wie Gott diese Dinge segnet und in das Leben von Menschen eingreift.

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Nachhaltigkeit & soziale Gerechtigkeit

Nachhaltigkeit & soziale Gerechtigkeit

Ganz sicher ist es so, dass alle diese Ansätze uns vor allem dabei helfen, die Menschenfurcht zu verlieren. Es ist schon einmalig, wenn man sieht, wie Gott ganz einfache Menschen in für uns übernatürlicher Weise gebrauchen kann. Das treue Hinausgehen hilft der Gemeinde Jesu dabei die Furcht zu verlieren, dass nichts geschehen könnte, und öffnet Christen dafür auch in ihrem persönlichen Umfeld mutig auf Menschen zuzugehen.